Oper Köln nach 14 Jahren Sanierung wiedereröffnet

Der Zuschauerraum der Oper Köln im neuen Glanz, Copyright: Jann Höfer
Der Zuschauerraum der Oper Köln im neuen Glanz, Copyright: Jann Höfer

Endlich hat Köln wieder ein Opernhaus. Statt der ursprünglich geplanten Wiedereröffnung  2015 und veranschlagten 253 Millionen Euro dauerte die Sanierung nun sage und schreibe 14 Jahre und veranschlagte Schätzungen zufolge bis zu 1,5 Milliarden Euro. Doch jetzt ist es so weit: Die Kulturinstitution kehrt nach Jahren an Interimsspielstätten zurück in die Kölner Innenstadt.
Das Gebäude wurde ursprünglich nach Plänen des Architekten Wilhelm Riphahn als „Haus für alle“ und demokratisches Kulturhaus konzipiert.  Dieses Grundkonzept galt es zu erhalten.  Bei der Generalsanierung wurde die denkmalgeschützte Substanz, wie das Foyer mit seinem einfachen Steinboden, aber auch die original Betonsichtfassaden und die Werkstatttürme bewahrt. Eine Besonderheit ist die Kinderoper, mit einer eigenen Spielstätte, die als  runder Saalkörper im Untergeschoß des Hauses integriert wurde. Die Kinderoper Köln wurde ursprünglich 1996 gegründet und gilt als europaweit erste Institution, die Musiktheater speziell für ein junges Publikum auf die Bühne bringt.

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