Komische Oper Berlin

Anbieter Opernkarten

Komische Oper Berlin

Kurzporträt Komische Oper Berlin

Der Name täuscht. Die Komische Oper ist keineswegs ein Haus der leichten Muse und unbeschwerten Unterhaltung. Operette und Musical gehören zwar zum Spielplan, aber Opernaufführung mit Provokationscharakter wie z.B. die durchaus umstrittenen Inszenierungen des Katalanen Calixto Bieito prägen heute das Bild des Hauses. Die Komische Oper ist ein ausgesprochen mutiges, experimentierfreudige Haus und liefert regelmäßig Anlass zu Anstoß und Aufregung. Das ist gut so; lieber aufregend als langweilig.

Geschichte der Komischen Oper - Kurzfassung

Die Anfänge des Hause, bzw. die Geschichte der Vorgängerbauten geht zurück bis 1764. Das damalige Theater an der Behrenstraße war ein Sprechtheater, das auch Singspiele - ein damals neue Gattung - zur Aufführung brachte.

Das spätere Metropol-Theater entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts schnell zu einem gefragten Unterhaltungstempel. Hier wurde das politisch-satirisches Revuetheater glanzvoll zelebriert. Alles was in Berlin Rang und Namen hatte traf sich im Metropol-Theater.

Nach dem 1. Weltkrieg wird das Metropol-Theater zu einem der wichtigsten Operettenhäuser in Deutschland. Gespielt werden Werke der bekanntesten Operettenkomponisten wie Franz Lehár, Emmerich Kálmáns und Paul Abraham. Auf der Bühne standen Stars wie Fritzi Massary, Käthe Dorsch, Adele Sandrock und nicht zu vergessen Richard Tauber.

1945 wird das Theater zerstört, dann wiederaufgebaut und 1947 unter Leitung des Intendanten und Chefregisseur Walter Felsenstein als "Komische Oper" wiedereröffnet. Felsensteins Idee eines zeitgemäßen, publikumsnahen Musiktheaters beeinflusst auf vielfältige Weise das moderne europäische Musiktheater.

Anzeige

Opernhäuser und Konzertsäle sind europaweit wegen des Coronavirus geschlossen

Nachtrag vom 17.3.2020
Jetzt schließen auch die Theater, Opernhäuser und Konzertsäle in Großbritannien. Davon betroffen ist auch Covent Garden /Royal Opera House London. Dies gilt mit sofortiger Wirkung!

Stand 13.3.2020

Die Infos von gestern sind bereits Geschichte. Die Situation verschärft sich. Ab sofort sind in allen Bundesländern die  staatlichen Opernhäuser und die großen Konzertsäle geschlossen.
Nur die Dauer der Zwangspause unterscheidet sich. Die meisten Häuser schließen bis 13. April. Manche nur bis Ende März und andere wie z.B. die Hamburgische Staatsoper bis zum 30.April.

Doch hier wird sicherlich auch die Entwicklung der Epidemie entscheidend sein, ob die Corona-Pause verlängert werden muss.

Auch im europäischen Ausland und in den USA sind die meisten Häuser nun geschlossen. Das gilt auch für die MET in New York und die Los Angeles Opera.

Im augenblicklichen Zeitpunkt sind vorerst noch geöffnet:  die Royal Opera London (wird ab 17.3. geschlossen),  das Mariinsky Theater in St. Petersburg und das Bolshoi Theater in Moskau.

Opernhäuser und Konzertsäle sind europaweit wegen des Coronavirus geschlossen weiterlesen

Anna Netrebko auf der Opernbühne und im Konzertsaal

Anna Netrebko – Verdi auf CD, DGG 2013
Anna Netrebko – Verdi auf CD, DGG 2013, erhältlich bei JPC

Die Starsopranistin ist auch 2020  viel unterwegs.  Geplant sind u.a.  Auftritte  bei den Salzburger Festspiele und bei den Festspielen in Verona.  Es wird auch wieder zahlreiche gemeinsame Auftritte im Konzertsaal und auf der Opernbühne mit ihrem Ehemann dem aserbaidschanischen Tenor Yusif Eyvazov geben.

Termine 2020:

Anna Netrebko auf der Opernbühne und im Konzertsaal weiterlesen

DVD-Tipp Walter Felsenstein Edition

Komische Oper Berlin - Ihr Intendant und Begründer Walter Felsenstein, 12teilige DVD Edition
Walter Felsenstein-Edition, 12 DVDsbei JPC

Walter Felsenstein (1901–1975), Begründer und Intendant der Komischen Oper Berlin, war einer der großen kreativen Theaterregisseure des 20. Jahrhunderts. Seine Bedeutung für die Wiederbelebung der Oper als theatralische Kunstform ist immens.
Das Schaffen dieses genialen Künstlers umfasste über 190 Inszenierungen und war den Werken, ihren Schöpfern, dem Ensemble und dem Publikum gleichermaßen verpflichtet. Diese einmalige Edition vereint 7 Opernfilme, die rare Dokumente und Zeugnisse der Theaterarbeit eines Mannes sind, der mit seinen legendären Inszenierungen ein internationales Publikum über Jahrzehnte faszinierte. Erstmals sind diese Filme in digitaler, aufwändig restaurierter Fassung wieder erlebbar. Die konsequente Arbeit Felsensteins an einer musikalisch-szenischen Bildsprache des Opernfilmes ist auch heute noch wegweisend. Staunend erfahren wir, wie klar, intensiv und wertvoll Oper im Film, Oper als Film ist. Ein künstlerisches Vermächtnis für Generationen!

Die Edition umfasst 12 DVDs mit einer Spielzeit von rund 18 Stunden. Sie erschien 2008 bei Arthaus.